BASF Professionelle Schädlingsbekämpfung Deutschland

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Flöhe

Es gibt weltweit mehr als 2.000 Floharten. Um eine effektive Strategie zur Bekämpfung entwickeln zu können, muss bekannt sein, um welche Flohart es sich handelt.

Der Lebenszyklus von Flöhen

  • Flöhe durchlaufen eine vollständige Metamorphose, die mit einem glatten, weißen, ovalen und etwa 0,5 mm langen Ei beginnt, sich über das Larven- und Puppenstadium fortsetzt, um schließlich in einem erwachsenen, etwa 2–4 mm großen Insekt zu enden.
  • Ein einzelnes Weibchen kann über einen Zeitraum von drei Monaten oder länger täglich mehrere Dutzend Eier legen.
  • Auf einem Wirtstier abgelegte Eier können herabfallen und praktisch überall schlüpfen, wo es sich aufgehalten hat.
  • Abhängig von Temperatur und Feuchtigkeit schlüpfen die Eier innerhalb von 1 bis 10 Tagen.

Die geschlüpften Larven sind:

  • schmal,
  • 1,5 mm lang,
  • Segmentiert,
  • spärlich mit Haaren bedeckt,
  • durchscheinend weiß,
  • vermeiden Licht und
  • graben sich selbstständig in Teppichfasern oder unter organischen Abfällen ein.

Die Larven fressen die in ihrer Mikroumgebung vorhandenen organischen Abfälle, benötigen jedoch auch den Kot erwachsener Tiere, der teilweise verdautes Blut enthält. Flohlarven häuten sich zwei Mal im Verlauf eines Zeitraum von 5 bis 11 Tagen oder länger. Während dieser Zeit verdoppeln sie ihre Größe. Die Larven bleiben durchscheinend weiß, scheinen aber aufgrund des aufgenommenen Blutes in ihrem Verdauungstrakt dunkler zu werden.

Flohlarven benötigen zum Überleben eine relative Luftfeuchtigkeit von mindestens 50 % oder darüber. Sie gedeihen in gemäßigtem Klima am besten währen der warmen Monate an schattigen, feuchten Plätzen im Freien. Im Inneren sind ihre Chancen in geschützten Bereichen am größten, wie z. B. in Teppichfasern, unter den Kissen von Polstermöbeln, Spalten und Ritzen in Holzböden und Ruheplätzen von Haustieren.

Während des dritten Stadiums spinnen die Larven Seidenkokons für die Verpuppung. Diese Schmutz, Flusen und sonstige Abfälle enthaltenden Kokons sind schwer zu erkennen und schützen die Larven darüber hinaus vor Schädlingsbekämpfungsmitteln. Das Verpuppungsstadium dauert durchschnittlich 7 bis 14 Tage, jedoch können einige junge erwachsene Flöhe bis zu einem Jahr in ihren Kokons bleiben, während sie auf die durch die Präsenz eines Wirtes ausgelösten Reize zum Schlüpfen warten.

Solche Reize sind unter anderem Vibrationen, Wärme, Kohlendioxid und Druck. Geschlüpfte Erwachsene beginnen meistens innerhalb von Sekunden, nachdem sie einen Wirt gefunden haben, zu stechen. Sie paaren sich gewöhnlich innerhalb weniger Stunden auf dem Wirt, sodass die Weibchen bereits nach 48 Stunden beginnen, Eier zu legen. Erwachsene bleiben gewöhnlich auf dem Wirt und haben eine Lebensspanne zwischen einer und vier Wochen.

Identifizierung

Die Bestimmung eines Flohbefalls und der Flohart erfolgt am besten mithilfe einer speziellen Flohlichtfalle. Mit dieser Lichtfalle werden Flöhe angelockt, die auf einer Klebefläche gefangen werden. Eine schnelle Identifikation ist mittels einer Lupe oder Mikroskop dann möglich.

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