BASF Professionelle Schädlingsbekämpfung Deutschland

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Motten

Motten stellen zwar keine direkte Bedrohung für die Gesundheit von Mensch und Tier dar, ihre Larven ernähren sich jedoch von gelagerten Gütern und Materialien wie Textilien und zerstören sie dadurch. Bisher wurden weit über 150.000 Mottenarten identifiziert und registriert. Sie beeinträchtigen als Schädlinge in großem Ausmaß eine Vielzahl unterschiedlicher Umgebungen.

Motten variieren in Größe, Farbe und Aussehen, lassen sich aber oft anhand ihrer beiden schuppigen Flügelpaare identifizieren. Die meisten in Gebäuden und Häusern lebenden Motten haben eine Flügelspannweite von weniger als 2 cm. Ihre Flügel weisen graue und braune bzw. rotbraune Musterungen auf.

Sie bevorzugen dunkle Orte mit geringem oder gar keinem Lichteinfall, wie z. B. Dachböden, Keller und Schränke. Der Mottenbefall kann einsetzen, bevor Anzeichen ihrer Präsenz sichtbar werden. In dieser Zeit können sie bereits beträchtliche Schäden z. B. an Kleidungsstücken, Wohntextilien und Möbeln verursachen. Im Freien lebende Arten haben häufig hellere oder metallische Farben.

Motten gelten als bedeutender Schädling in der Landwirtschaft und im Haushalt. Sie ernähren sich von einer Vielfalt von Materialien, einschließlich Wolle, Textilien, Filz, Haare, Felle und Federn – einige Arten sogar von Blut.

Motten können gelagerte Produkte wie Getreide, Nüsse und Kräuter beschädigen, indem sie ihre Eier in das gelagerte Lebensmittel legen. Ihre Larven fressen und kontaminieren zudem die gelagerten Produkte, indem sie Kot, Gewebe und abgestreifte Häute hinterlassen. Zusätzlich wird während des Befalls Wärme erzeugt, die zu einer für Menschen gesundheitsschädlichen Schimmelpilzentwicklung führen kann. 

Die Larven der Baumwollkapselbohrer können Naturfasern in Kleidung, Textilien, Teppichen und Pelzen oder sogar in Leder schädigen. Obstbauern können von Apfelwickler-, Kohlzüchter- oder Kohlmottenbefall betroffen sein.

Identifizierung

Der Befall wird oft erst erkannt, wenn fliegende Motten beobachtet werden – und der Schaden somit vermutlich längst angerichtet ist. Eine frühzeitige Identifizierung anhand der folgenden Anzeichen ist daher von entscheidender Bedeutung:

  • Der Mottenbefall in Lebensmitteln ist oft an den typischen Gespinsten zu erkennen bzw. am Auftreten von Larven, Puppen oder sogar fliegenden Motten in der Nähe ihrer Aufbewahrungsorte.
  • Textilien, wie z. B. Wolle, müssen auf Larven, Seidenpuppen bzw. fliegende und krabbelnde ausgewachsene Motten kontrolliert werden.

Wie entsteht Mottenbefall?

Motteninvasionen können auf verschiedenen Wegen auftreten – entweder durch erwachsene Insekten, die durch Öffnungen in ein Gebäude oder einen Lagerraum fliegen, z. B. durch Türen, Lüftungsöffnungen und Fenster, oder sie werden durch bereits befallene Materialien, Pflanzen oder Lebensmittel eingeschleppt.

Tipps zur Vorbeugung

Um das Eindringen von Motten in Gebäude und sonstige Räumlichkeiten, einschließlich Wohnbereiche, zu verhindern oder zu minimieren:

  • Alle Artikel vor dem Einlagern auf Befall kontrollieren.
  • Pflanzen gründlich absuchen.
  • Außenbeleuchtungen in unmittelbarer Nähe zu Gebäudeöffnungen, wie z. B. Türen und Fenster vermeiden. Das Licht zieht die Motten an, die dann ins Innere gelangen.

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